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Hochtourenwoche - Junge Alpinisten

Wir freuen uns, junge Bergsteiger*innen bei ihren selbst geplanten und durchgeführten Touren im Rahmen der Jungen Alpinisten unterstützen zu dürfen: die Hochtourenwoche am Großglockner vom 20. bis 26. Juli 2020.

1 Tag: Anreise in einer Fahrgemeinschaft auf die Kaiser Franz Josef Höhe. Von hier aus über den Gamsgrubenweg Aufstieg zur Oberwalderhütte.

2 Tag: Früher Aufbruch, da für den Nachmittag Schlechtwetter gemeldet ist. Bei perfekten Wetter zur NO Wand des Johannisberg. Der Durchstieg durch die Wand erweißt sich als sehr einfach, da sich doch noch etliches an Schnee in der Wand befindet. Beim Abstieg schon tiefer Sulz, obwohl es noch zeitig ist. Das schlechte Wetter kommt erst um 5, umsonst beeilt ;)

3 Tag: Auch heute wieder früher Aufbruch, da für Mittag Schlechtwetter gemeldet ist. Das Wetter ist heute wesentlich schlechter, sehr windig. Den ursprünglichen Plan, uns die Nordwand des hohen Bärenkopfs „anzusehen“ ändern wir aufgrund des Wetters und überschreiten „nur“ den mittleren Bärenkopf. Danach wieder Abstieg von der Oberwalderhütte und Weiterreise. Das schlechte Wetter kommt um 14.30.

4 Tag: Später Start und nur Aufstieg zur Kürsingerhütte vom Parkplatz Obersulzbach. Ganz schön weit ;)

5 Tag: angeblich schlechtes Wetter ab Mittag. Wir brechen früh auf (5:10) und haben uns nur den Keeskopf vorgenommen. Bei einer Wetterstation steigen wir in den SO Grat ein. In ziemlich unschwierig Kletterei geht es Seilfrei nach oben. (2-3 Grad). Türme mit schweren Stellen können manchmal umgangen werden. Das tun wir auch einmal bei der 5er Stelle (hier befindet sich auch der einzige Haken der Tour). Obwohl anders angesagt, fängt es um 8:30 als wir gerade auf 3000 m sind, an zu schneien. Schnell steigen wir trotzdem im Schneegestöber (auch etwas Wind) dem Gipfel entgegen. Nach ca. 10 min Pause steigen wir wieder ab und erreichen schon um 11:00 die Hütte. Es regnet den ganzen Nachmittag.

6 Tag: Heute soll es aufreißen, also los, rauf auf den Großvenediger. Heute starten wir spät (7:45). Die Sicht ist von Anfang an schlecht, am Gletscher beträgt sie dann höchstens noch 30 m. Am Vortag bzw. in der Nacht hat es 10-20 cm geschneit. Gut das es schon eine schöne Spur von den Gruppen vor uns gibt. Diese Gruppen halten uns leider aber auch ziemlich auf. Um 11:30 erreichen wir schließlich nach dieser unschwierigen „Gletscherwanderung“ den Gipfel. Die Sicht beträgt nur leider immer noch ca. 30 m. Aber immerhin: ein schönes Gipfelkreuz gibt es. Der Abstieg gestaltet sich zügig und so erreichen wir 6 Stunden nach Aufbruch wieder die Hütte. Das fiese: um 16:30 reißt es auf und sowohl der Großvenediger als auch der große Geiger präsentieren sich in schönstem Sonnenlicht. (Den großen Geiger habe ich dann aber am 14.08.2020 von der Essner Rostocker Hütte aus bei bestem Wetter bestiegen)

7 Tag: Abstieg und Heimfahrt

 
 
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